Tasmanien zu Fuß

Tasmanien wird von den Einheimischen liebevoll Tassie genannt. Der Inselbundesstaat ist anders als der Rest Australiens. Die Menschen sind sehr entspannt, die Distanzen kurz, das Klima gemäßigt, die Landschaftsformen vielfältig und die Möglichkeiten für Aktivurlauber fantastisch.

Das Besondere an Tasmanien sind die kühl-gemäßigten Regenwälder, die bizarr-schönen Küstenformationen, die schroff-felsigen Bergwelten, die unberührte Wildnis, die ungezähmten Flüsse und eine sehr spezielle Fauna: Neben eierlegenden Säugetieren, deren Existenz im Europa des 19. Jahrhunderts lange angezweifelt wurde, ist vor allem der Tasmanische Teufel zu nennen, der als Charakteristikum der Insel vermarktet wird und dessen Bestand durch ein sehr ansteckendes Virus in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert wurde. Dennoch ist ein Aussterben der Teufel nicht zu befürchten.

Eine vorbildliche Umweltpolitik hat bewirkt, dass Rodungen in Urwäldern ein Ende gefunden haben, und große Flächen besonders wertvoller Regenwälder in Schutzgebiete verwandelt werden konnten.

Mit Rucksack und Zelt habe ich mich zusammen mit meinem Sohn aufgemacht, den Inselstaat zu erkunden. Immer wieder war es nicht nur die Anstrengung, sondern vor allem die Schönheit der Landschaft, die uns den Atem nahm. Viele mehrtägige Wanderungen dienten als Vorbereitung für die „Große Tour“, dem South Coast Track. Wir ließen uns nach Melaleuca in den Busch fliegen, um von dort innerhalb von circa einer Woche zu Fuß wieder in die Zivilisation zurückzuwandern. Keine Straßen, keine Unterkünfte, keine Einkaufsmöglichkeiten, kein Handyempfang. Nur Wilderness!

In dieser Show wird von zahlreichen grandiosen Naturerlebnissen in einigen der entlegensten Regionen Australiens berichtet.